Die Idee dahinter

Zu Fuß nach Rom für die Einheit der Kirche

Was steckt hinter dieser Idee?

Seit alter Zeit ist es aus jüdisch-christlicher Tradition guter Brauch, an Heilige Stätten zu pilgern  und die Gebete der Zurückgebliebenen dorthin mitzunehmen. Eines dieser Anliegen ist für uns, für die Einheit der Einen Kirche zu beten und zu wirken, da wir unter ihrer Zerissenheit leiden.

Wenn Christus das Haupt und wir (als Kirche) seine Glieder sind, wie sehr muß er doch dann unter der Kirchentrennung leiden?

Um diesem Wunsch nach Einheit Ausdruck zu verleihen, werde ich, Br. Klaus aus dem Kloster St. Wigbert, mich am Osterdienstag, den 26.April 2011 auf den Weg nach Rom machen – auf Schusters Rappen – der ältesten Form des Pilgerns.

Ich habe mir vorgenommen, regelmäßig von unterwegs Bericht zu erstatten.

Dazu ist diese Webseite gedacht. Im Pilgerblog könnt Ihr  nachlesen, wie weit die Vorbereitungen fortgeschritten sind und wie es mir unterwegs ergeht. Außerdem  wird im Blog  auch eine Kommentarfunktion geschaltet sein, bei der Ihr Eure Gedanken un d Kommentare, und vielleicht auch Aufmunterung niederschreiben  könnt.

Außerdem gibt es eine interaktive Pilgerkarte, auf der Ihr sehen könnt, wo ich mich gerade befinde.

Wie könnt Ihr dieses Vorhaben unterstützen? Dazu finden Sie mehr unter der Rubrik Mitpilgern.

Außerdem gibt es eine Galerie mit Bildern und Filmen von unterwegs.

Es ist für mich ein großes Geschenk und eine Freude, dieses Vorhaben angehen zu dürfen.

Auch gerade weil ich um die Wichtigkeit dieser Mission für unser Kloster, und unsere eine Kirche weiß, erfüllt mich der Gedanke an diese Aufgabe mit Dankbarkeit, Vorfreude, aber auch Ehrfurcht und Respekt. Besonders die Alpenüberquerung macht mir doch einige Angst. Im Vergleich zu meinen beiden Pilgerwanderungen nach Santiago de Compostela (jeweils 400 bzw. 500Km) ist diese Wanderung nach Rom doch eine andere Dimension. Auch, weil ich wohl die meißte Zeit alleine unterwegs sein werde.(Obwohl ich sicher viele Menschen treffen werde)

Genau deshalb wäre ich Euch dankbar, daß ich Eurer Unterstützung sicher sein kann und um den finanziellen Rückhalt und  Eure Gebete und Aufmunterung weiß.

Meine Zeit unterwegs steht in Gottes Händen und so hoffe ich mit Euch, in der zweiten Julihälfte auch in Rom ankommen zu dürfen…

und daß dieser Pilgerweg auch Euer Pilgerweg wird!

Gott befohlen,

Br. Klaus

5 Kommentare

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  1. Pfr.Christfried Boelter sagt:

    Lieber Bruder Klaus,

    als Vorsitzender der AG ‚Ökumenische Pilgerwege in Deutschland‘ , Einberufer der AG Mitteldeutsche Pilgerwege und Mitglied im Verein Via Romea freue ich mich über Ihre Initiative, auf dem Weg des Albert von Stade nach Rom zu pilgern. Es ist wichtig, dass Pilgeraktivitäten im mitteldeutschen Raum voneinander wissen und füreinander beten. Auf unserer letzten AG Sitzung ‚Mitteldeutsche Pilgerwege‘ am 18.3. konnte ich von Ihrem Projekt erfahren. Wir haben dort beschlossen, für den 22./23.9. anläßlich des Papstbesuches ein ökumenisches Sternpilgern zu organisieren, von verschiedenen Himmelsrichtungen aus nach Erfurt. Wir wollen damit den ökumenischen Akzent der Papstreise stärken unter dem Motto ‚im gemeinsamen Glauben unterwegs‘. Mit dem Förderverein ‚Romweg Abt Albert von Stade‘ stehe ich in Kontakt, 27 deutsche Städte haben sich zusammengeschlossen, den alten Pilgerweg als Europäische Kulturstrasse neu zu entdecken und anerkennen zu lassen. Dazu gibt es enge Verbindungen mit den italienischen Freunden. Zu all diesen Aktivitäten auch http://www.pilgern-in-miiteldeutschland.de. Mein geistlicher Bezugspunkt ist das ehemalige Beneditktinerkloster Reinhardsbrunn, einst Hauskloster und Grablege der Thüringer Landgrafen. Wir versuchen im Augenblick in Nachbarschaft des heute auf den Grundmauern des Klosters stehenden Schlosses Reinhardsbrunn ein neues spirituelles Zentrum zu entwickeln, das zunächst ein Infiormationszentrum wird, Angebote des Spirituellen Tourismus zu präsentieren. Dies wird am 3.7. eingeweiht, zwei Pilger werden an diesem Tag Grüße bringen aus Sarospatak, dem Geburtstort Elisabeths von Thüringen, die vor 800 Jahren an den Landgrafenhof gebracht worden ist. Elisabeth hat 1228 ihren Mann in Reinhardsbrunn begraben. Die Pilger aus der Region um Friedrichroda starten Anfang Mai in Sarospatak.
    Lieber Bruder Klaus, es gibt gute Gründe, dass wir voneinander wissen und miteinander agieren.
    Vieloe Grüße
    Christfried Boelter

  2. Peter Frank sagt:

    Lieber Bruder Klaus,
    ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Kraft auf dem Weg nach Rom.
    Herzliche Grüße
    Ihr Peter Frank

  3. Tilman Ludwig sagt:

    Lieber Bruder Klaus, seit einiger Zeit schaue ich immer mal in Ihren blog und verfolge aufmerksam Ihre Pilgerreise nach Rom. Wir hattenkürzlich beim Kirchentag auch Vertreter der Via Romea und Leute, die auch über den Weg des Albert von Stade ausgestellt hatten. Das war in der sog. Pilgerherberge, die im Verkehrsmuseum untergebracht war und umfassend über Pilgerinitiativen in Deutschland und anderen Ländern wie Österreich, Schweiz und Norwegen informierte. Auch ich zähle mich zu den Vorbereitern des Sternpilgerweges nach Erfurt anläßlich des Papst-Besuches. Ferner führen wir regelmäßig geführte Stadtrundgänge durch Erfurt durch, die über das Pilgern informieren aber eher den Charakter einer Prozession (wie den 7-Kirchengang durch Rom) haben. Auch in diesem Jahr hatten wir bis jetzt bei 3 Gelegenheiten eine rege Teilnahme zu verzeichnen. Hier ist etwas mehr darüber zu erfahren: http://de-de.facebook.com/home.php?sk=group_165798873444385&ap=1 oder hier: http://peregrinus-cantans.de/%C3%BCber-meine-pilgerschaft.html Auch ich wünsche Ihnen viel Kraft, viele „Durchhaltepunkte“ – und GOTTES reichen Segen zu Ihrem Vorhaben! canta et ambula – conversi ad Dominum! (Augustinus) in diesem Sinne alles Gute!
    der „Singende Pilger“ Tilman Ludwig

  4. BruderKlaus sagt:

    Vielen Dank für alle Kommentare, auch auf den Unterseiten, wo ich sie teilweise erst später mitbekomme, weil ich eher auf den eigentlichen Blog fixiert bin. Ich bitte um Verzeihung. Die Rompilgerwanderung wird mich ja noch bis Anfang August in Beschlag nehmen, daher habe ich im Moment leider auch wenig Zeit fürandere Projekte, willaber dann im Spätsommer intensiver danach schauen, wenn dann meine Nacharbeit beginnt.
    Vielen herzlichen Dank auch für die guten Wünsche!
    Gott befohlen,
    Br. Klaus

  5. Ralph Schumacher sagt:

    Zum heutigen Pilgertag 58, des nächtens seligen Obdachs gewährend zu Occhiabello.

    Aus dem Thomas-Evangelium, Logion 58 (Originaltext):
    Jesus sprach: “Selig der Mensch, der gelitten hat, er hat das Leben gefunden.”

    —————————————————————————————–

    Übertrag:

    Der Pfad des Leidgeprüften

    Aller Wonne zuteil dem göttlichen Dulder,
    der ird’scher Bedrängnis standhielt, durchwallte der klaffenden Täler
    Dämmergefilde, den steinebestreuten. Denn fester der Schritt, von
    himmlischer Kraft nun geschnüret, wird der Gerechte durch Leides
    Prüfung sich mattiger Anhöhe nahn und jubelbekränzt dann
    eingehn zu glücklicher’m Lose nie empfundener Freude.

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